Dipl.-Ing. Anne Caspari, Umweltplanerin und Uni-Dozentin aus Deutschland, operiert derzeit von Brüssel, Rom und London aus und arbeitet seit 5 Jahren an vielen europäischen und internationalen Projekten mit dem integralen Ansatz in den Bereichen Strategische Planung, Nachhaltigkeit, Fair Trade, Climate Change und Capacity Building. Schwerpunkt ist die konkrete Anwendung. Sie integriert den integralen Ansatz auch in den Vorlesungen an der European School of Economics in Rom und London. Zusammen mit Karin Rometsch, Berlin, ist sie dabei, die Organisation „MindShift – Integral Planning“ aufzubauen. Parallel dazu arbeitet sie seit 8 Jahren im Bereich der persönlichen Entwicklung und Bewusstseinstraining,
Tel: 0032 499698242
The Integral Ecology Mantra:
"Things are getting worse
Things are getting better
Things are always already perfect"
Details
Datum:
28.11.2009
Ort:
"Der Hof" (Seminaraum Hof 53)
Alt Niederursel 51
60439 Frankfurt/ Main
Zeit:
Sa 10-18 Uhr
Preise:
Frühbucherrabatt, gültig bis 28.10.2009:
150 € (130 € IF/IIF Mitglieder)
bei Buchung ab dem 22.10.2009:
165 € (145 € IF/IIF Mitglieder)
Anmeldung:
Zusammen mit Ihrer vollständigen Rechnungsanschrift per Email an
info[at]dieintegraleakademie.org
Ihre Anmeldung wird gültig, sobald der entsprechende Betrag auf dem Konto der IIF eingegangen ist:
Integrale Initiative Frankfurt e.V.
Frankfurter Volksbank
BLZ 501 900 00
Kto. 6000 98 40 41
Verwendungszweck:
"[Ihr Name]- Integrale Ökologie"
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Integrale Ökologie und Nachhaltigkeit
Ökologie als ein ursprüngliches Teilgebiet der Biologie, das sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und ihrer natürlichen Umwelt beschäftigt, ist mittlerweile ein Begriff, der zunehmend auf gesellschaftliche Bereiche übertragen und auch zur politischen Argumentation verwandt wird, um das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt zu verändern.
In diesem Seminar wollen wir das Phänomen Ökologie vor dem Hintergrund des integralen Ansatzes von Ken Wilber untersuchen, und im Hinblick auf unser Leben miteinander diskutieren und konkret erfahren.
Themenschwerpunkte:
- Die Perspektiven der Ökologie: subjektiv, intersubjektiv/gemeinschaftlich und objektiv. Zur Subjektivität gehören unsere individuellen Vorstellungen, Überzeugungen, Wünsche und Ängste; zur Intersubjektivität gehören unsere Beziehungen, die Kultur(en) in denen wir leben, und gemeinschaftlich geteilte Werte, Ziele und Vorstellungen; zur Objektivität gehören alles das was wir über die äußere Welt wissen, einschließlich unseres Verhaltens und der gesellschaftlichen Strukturen.
- Dynamik und Entwicklung. Vor dem Hintergrund eines sich entwickelnden Universums/Schöpfung stellt die Ökologie mit ihrem Anspruch der Verbesserung der Beziehung von Mensch und Umwelt eine große Herausforderung dar. Doch was ist Entwicklung überhaupt, wie funktioniert sie – individuell, gemeinschaftlich und ökologisch/systemisch –, welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es, und was kann dabei alles schief laufen? Wenn wir etwas zum Besseren entwickeln wollen, dann stellt sich die Frage nach der Richtung dieser Entwicklung, und damit auch die Frage nach einer Ethik des Guten (Ziel) und des weniger Guten (Ausgangspunkt).
- Körper, Seele, Geist und Nachhaltigkeit. Was bedeutet eine Ökologie des Körpers, der Seele und des Geistes, und wie können wir den Begriff der Nachhaltigkeit von seiner bisherigen Beschränkung auf die Biossphäre erweitern? Was bedeutet z. B. geistige und/oder spirituelle Nachhaltigkeit, welche Konzepte und Ideen sind von Dauer und welche nicht?
- Absolut und relativ. Was bedeutet es, in der Welt und doch nicht von der Welt zu sein, für unser konkretes tätig sein und Handeln? Wie können wir inmitten problematischer politischer und ökologischer Entwicklungen die „Vollkommenheit des Seins in jedem Augenblick“ erfahren und leben?
- Blickrichtungen. Gibt es eine weibliche und eine männliche ökologisch/nachhaltige Orientierung, wie sieht diese ggf. aus, und wie können Männer und Frauen beides leben?
- Lebenspraxis. Wie kann eine ökologisch/nachhaltige Orientierung konkret gelebt werden?
Seminarmethodiken
Im Seminar kommen Methodiken wie Kurzvorträge, Übungen, Dialog, und Spontangestaltungen zur Anwendung.







